Psychische Onlineberatung – wichtig für die Work-Life-Balance

Doch psychische Onlineberatung ist nur nicht für den Nutzer im Privatleben, sondern auch für Arbeitgeber interessant. Durchschnittlich zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland bekommen von ihren Unternehmen gesundheitsfördernde Maßnahmen (BGM) angeboten. Steigt die Unternehmensgröße auf über 250 Mitarbeiter, bieten sogar über 80% der Unternehmen BGM an. Zu den häufigsten Maßnahmen gehören hier die allgemeine Gesundheitsprüfung durch den Betriebsarzt und eine Kantine mit einem gesunden Essensangebot. Beliebt sind außerdem Angebote wie Betriebssport beziehungsweise eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft.

Doch was wird hierbei bisher außer Acht gelassen? Richtig: Arbeitnehmer leiden nicht nur unter physischen Problemen, sondern zunehmend unter erhöhtem Stress, steigender Verantwortung in Führungspositionen und anderen psychischen Belastungen.

Der Bereich der psychischen Erkrankungen hat in den letzten zehn Jahren für die Arbeitswelt erheblich an Bedeutung gewonnen. Inzwischen sind psychische Erkrankungen mit 16,7%, nach den Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, der zweithäufigste Grund für das Fehlbleiben vom Arbeitsplatz in Deutschland. Die Gesundheitsberichterstattung der Krankenkassen zeigt, dass Krankschreibungen aufgrund psychischer Störungen, wie Depressionen, vor allem seit dem Jahr 2006 kontinuierlich ansteigen. Bei der Erhebung der AOK beispielsweise zeichnet sich ab, dass die Zahl der Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen bis 2016 um mehr als 50% und die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) um knapp 80% zugenommen haben. Vergleicht man die AU-Fälle aufgrund psychischer Krankheiten bei Frauen aus den Jahren 1997 vs. 2017, so ist das ein Wachstum um unglaubliche 165%!

Umso erschreckender sind vor dem Hintergrund die niedrigen Zahlen verfügbarer Hilfsangebote. Eine Hotline bzw. Beratung bei psychischen Problemen wurden 2018 nur in 9% aller deutschen Unternehmen angeboten – und diese Zahl ist im Vergleich zu 2016 sogar um vier Prozent gesunken! Bei einer Umfrage aus dem Jahr 2018 gaben 15% der Befragten an, dass ein Burn-Out bei ihnen diagnostiziert wurde, weitere 37% kennen Fälle aus dem näheren Bekannten- und Familienkreis. Doch nur 7% der Betriebe bieten Kurse zur Burn-Out Prävention an und auch hier sinkt die Anzahl der Maßnahmen.

Fakt ist: auf diesem Gebiet muss sich in der deutschen Gesundheitsversorgung dringend etwas ändern. Eine Möglichkeit, um die psychologische Betreuung der Arbeitnehmer zu fördern, bietet das Online-Tool Mental Assistance Programm by mentavio business.

Wenn weiteres Interesse am Mental Assistance Programm besteht, kannst du gerne hier nachlesen.