mentavio-Interview mit dem Verkehrstherapeuten Arndt Himmelreich (IVT-Hö)

Seit mehr als 25 Jahren hilft der gebürtige Kölner, der jetzt in Berlin lebt und arbeitet (auch als Psychoanalytiker, systemischer Familientherapeut, Ego-State- und Hypnotherapeut, Heilpraktiker für Psychotherapie), bundesweit all denjenigen, die im Straßenverkehr aufgefallen sind. Viele seiner Klienten erhalten auch ihren Führerschein schon ein paar Monate nach der Tat im Gerichtstermin wieder anstatt eine Sperre von 6 bis 18 Monaten zu erhalten. Auch sogar die MPU im Verwaltungsrecht entfällt dann. Andere haben nur eine einzige Geschwindigkeits-Überschreitung (oder eine rote Ampel überfahren) und erreichen aufgrund der IVT-Hö Verkehrstherapie eine Einstellung bei Gericht und erhalten dann auch keinen Punkt in Flensburg. Von reinen MPU-Vorbereitungskursen hält Himmelreich, der an zahlreichen Publikationen und Fernsehbeiträgen (siehe Video) mitgewirkt hat, indes nichts. Warum Himmelreich sich von den zahlreichen Anbietern so genannter MPU-Vorbereitungskurse ausdrücklich distanziert und warum IVT-Hö Klienten schon oft wenige Monate nach der Tat ihren Führerschein im Gerichtstermin zurückerhalten haben, erfahren Sie in diesem Interview, das am 7. Dezember 2017 in Berlin stattfand. Das mentavio-Therapeutenprofil von Arndt Himmelreich finden Sie hier.

mentavio: Seit mehr als 25 Jahren helfen Sie als heilkundlicher Verkehrstherapeut, Klienten, die mit Alkohol, Drogen, einem oder mehreren Punkten oder auch Straftaten wie Unfallflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Drogenhandel oder wegen Aggressivität innerhalb oder außerhalb des Straßenverkehrs auffällig geworden sind. Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Heilkundlicher Verkehrstherapeut”?

Arndt Himmelreich: Die IVT-Hö hat die Verkehrstherapie 1979 erfunden und war bis Ende 1984 das einzige verkehrstherapeutische Institut in ganz Deutschland. Der Begründer der IVT-Hö, der Diplom-Psychologe Dr. German Höcher, hatte 1979 „die Seiten gewechselt“, weil er nicht mehr als MPU-Gutachter tätig sein, sondern helfen wollte.

„Helfen ist wichtiger als Prüfen“ – lautet das Motto der IVT-Hö. Heilkundliches Helfen bringt viel mehr Erfolge als alle Strafen, Sperrfristen, MPU-Auflagen und vor allem mehr als der Unsinn, verkehrsauffällige Kraftfahrer wie unerzogene kleine Kinder nacherziehen zu wollen oder in ihnen gefährliche Asoziale zu sehen.

Strafrichter und MPU-Gutachter haben es seit 1980 immer außerordentlich geschätzt und gewürdigt, dass diejenigen Klientinnen und Klienten, die bei uns eine Verkehrstherapie absolviert haben, sich ernsthaft mit sich selbst auseinandergesetzt haben. Und also nicht bloß einen kurzen Kurs im Strafverfahren oder kurz vor der MPU noch schnell irgendeine kurze sog. MPU-Vorbereitung gemacht haben. Eine Vorbereitung ja dann bloß aus Opportunismus, im Glauben, damit Vorteile vor Gericht oder MPU erreichen zu können… Aus diesem Grund haben alle MPU-Stellen jahrzehntelang auch den Ausdruck „MPU-Vorbereitung“ immer nur auf abfällige Weise benutzt…

mentavio: Eine bloße sog. MPU-Vorbereitung bringt also letztlich nichts, sagen Sie. Und bei der IVT-Hö Verkehrstherapie geht es dann wohl auch nicht in erster Linie darum, dass „Verkehrssünder“ ihren Führerschein zurückerhalten?

Arndt Himmelreich: Die beste „MPU-Vorbereitung“ ist, eine Maßnahme bei einem anerkannten verkehrstherapeutischen Institut zu machen. Es ist die erfolgversprechendste Methode, um den Führerschein zurückzuerhalten und ihn auch in Zukunft zu behalten!

Für die IVT-Hö gibt es zur Erfolgskontrolle Runderlasse der Verkehrsministerien in 9 Bundesländern. Die externe Erfolgs-Überprüfung, die von dem Verkehrsministerium in NRW gefördert und ihm vorgelegt wurde, ergab schon 1991 das Folgende: 99% der IVT-Hö Klienten haben die MPU sofort beim ersten Mal bestanden und 93,6 % waren auch noch nach 5 Jahren nicht rückfällig geworden. Ein auch international noch nie übertroffener Erfolg.

Noch zu dem Ausdruck „Verkehrssünder“: Erstens sind es keine Sünder, und zweitens geht es nicht nur um den Verkehr. Der Straßenverkehr ist nur ein Nebenkriegsschauplatz. Alkohol, Drogen, Punkte oder Aggressivität sind nur Symptome. Zugespitzt: Unsere Klienten haben gar keine Alkoholprobleme. Der Alkohol ist gar kein Problem, sondern eine Lösung.

mentavio: Wofür ist Alkohol denn eine Lösung?

Arndt Himmelreich: Für Spannungen auf einem Hauptkriegsschauplatz. Den meisten unserer Klienten ist dies gar nicht bewusst. Aber am Ende der Verkehrstherapie haben viele von ihnen Karrieresprünge gemacht, sich beruflich umorientiert, ihre Ehe gerettet oder endlich ihren Lebenspartner gefunden und dadurch sehr viel mehr wiedergewonnen als bloß ihren Führerschein. Den Führerschein erhalten sie als Zusatzgewinn noch obendrauf.

mentavio: Ist denn dann Alkohol auch im Straßenverkehr kein Problem, sondern nur – ebenfalls überspitzt formuliert – eine Lösung?

Arndt Himmelreich: Gute Frage. Von den vielen Tausend Klienten, die zu mir gekommen sind, gab es nicht wenige, die mir erzählt haben, dass ihr Vater sich umgebracht hat. Ich frage dann immer: „Hat er denn auch so getrunken wie Sie?“. Und sie haben alle geantwortet: „Nein, ganz und gar nicht wie ich.“ Und dann erzähle ich ihnen, dass der berühmte Klinikdirektor Gunther Schmidt (übrigens seit Mitte der 1970er Jahre auch Mit-Begründer der systemischen Familientherapie in Deutschland), bei dem meine Frau Susanne Rikus-Himmelreich und ich gelernt haben, niemanden aus seiner Klinik entlässt, ohne ein Loblied auf den Alkohol anzustimmen.

Und ich sage dann zu den Klienten: „Hätte Ihr Vater nicht lieber trinken sollen, anstatt sich umzubringen?“ Für unsere Spannungen, die wir alle in uns tragen, scheint in bestimmten Momenten also sogar ein Selbstmord eine mögliche Lösung zu sein. Um sich zu befreien, um mit einem Schlag aus allem herauszukommen… Aber ich schlage vor, es als eine Lösung dritter oder vierter Wahl zu sehen. Und mein Frage dazu ist: Mit Alkohol für eine gewisse Zeit aus allem auszusteigen, ist das dann nicht eine bessere Lösung, eine Lösung zweiter Wahl? Und was für ein Glück, dass es das gibt, nicht wahr? Ein Glück zweiter Wahl…

Denn wir verteufeln nie den Alkohol, der ja eine Lösung ist, aber wir fragen in der IVT-Hö Verkehrstherapie immer auch: Gibt es nicht noch eine Lösung und ein Glück erster Wahl? Dies würde aber jetzt einen neuen Blick und einen neuen Mut erfordern. Therapie ist immer Ermutigung. Auch die gegenseitige Ermutigung der Klienten untereinander in unseren Verkehrstherapie-Gruppen, die wir neben den Einzelstunden seit 1979 stets anbieten, ist beeindruckend.

Und wenn ein Klient es nunmehr (meist erstmals) so sehen kann und will, dass bei den Spannungen in seinem Leben Alkohol für ihn eine Lösung und ein „Glück zweiter Wahl“ war, dann geht er anschließend stets auf eine Entdeckungs-Reise hin zu seinem ganz persönlichen „Glück erster Wahl“… Und es bleibt immer eine offene, freie Wahl… Für jeden von uns, ein Leben lang. Die Aufgabe eines Verkehrstherapeuten ist immer, die Wahlfreiheit und den Spielraum der Möglichkeiten zu erhöhen (und nicht etwas aufzudrücken und vorzugeben).

mentavio: Interessant. Die Verkehrstherapie ist also eine Art „Glücks-Therapie“. Nimmt Sie den Klienten denn dann auch die weit verbreitete Angst vor der Gerichtsverhandlung und der MPU?

Arndt Himmelreich: Wieder eine sehr gute Frage. Da es da wirklich sehr große Ängste gibt, gehen wir auch intensiv darauf ein. Wir bieten darum – als Ergänzung und parallel zur Verkehrstherapie – auch sozusagen so etwas an, was man „Gerichts- oder MPU-Vorbereitung“ nennen könnte, aber kostenlos. Und auch nur, um diese Ängste aufzufangen. Um die Klienten von diesem Tunnel-Blick auf Gericht und MPU, so wie auch ein Kaninchen ängstlich auf die Schlange starrt, zu befreien. Damit sie wieder ruhig schlafen und sich wieder auf sich und auf das, was wirklich im Leben zählt, konzentrieren können. Und nach einer guten Verkehrstherapie braucht auch kein Klient mehr Angst vor einem Gerichts- oder MPU-Termin haben.

Unsere Klienten fühlen sich dadurch auch so ermutigt, dass sie selbstbewusst, stark und stolz dem Strafrichter oder MPU-Gutachter unbedingt von den erfolgreichen Veränderungen in ihrem Leben erzählen wollen.

Noch einmal kurz und bündig: Eine erfolgreiche Verkehrstherapie ist die beste „MPU-Vorbereitung“! Und der bestmögliche „Kurs“ im Strafverfahren! Direkt ab der Tat…

Die Strafrichter sind in vielen Fällen von unseren Klienten so sehr beeindruckt worden, dass sie den (alten) Führerschein schon wenige Monate nach der Tat im Gerichtstermin unseren Klienten wieder ausgehändigt haben, anstatt eine 6- bis 18-monatige Sperre auszusprechen. Und die Klienten brauchen dann auch nicht mehr (wie all die anderen zum Ende der Sperre) bei der Behörde einen mehrmonatigen Antrag auf Wieder-Erteilung eines neuen Führerscheins zu stellen – und sie brauchen dann auch keine MPU mehr im Verwaltungsverfahren zu machen!

mentavio: Es ist also möglich, dass man trotz einer Promillefahrt gar keine MPU machen muss? Ich dachte immer, dass ab 1,6 Promille oder bei zwei Trunkenheitsfahrten (mit egal welcher Promille) von der Behörde automatisch eine MPU angeordnet werden müsste!

Arndt Himmelreich: Jetzt gerade hat z.B. einer unserer IVT-Hö Klienten mit zwei Trunkenheitsfahrten mit jeweils fast exakt 1,6 Promille innerhalb von weniger als 3 Jahren (was zu einer Mindestsperre von 1 Jahr führt) auch bei dem sehr strengen Amtsgericht Tiergarten in Berlin den Führerschein im Gerichtstermin zurückbekommen. Bereits 8 Monate nach seiner 2. Trunkenheitsfahrt! Keine Entziehung der Fahrerlaubnis, keine Sperre und keine MPU! Leider kam er nicht direkt ab der Tat zu uns. Klienten, die direkt ab der Tat kamen, konnten auch schon nach 6 Monaten oder noch früher (einmal auch nach 10 Wochen bei knapp 1,6 Promille) aufgrund der IVT-Hö Verkehrstherapie den Führerschein vom Strafrichter zurückbekommen.

Und wenn eben der Strafrichter unserem Klienten seinen Führerschein bereits im Gerichtssaal aufgrund einer erfolgreich absolvierten IVT-Hö Verkehrstherapie zurückgibt, kommt es gar nicht erst zu einer MPU-Anordnung im Verwaltungsrecht. Aufgrund der Bindungswirkung für die Verkehrsbehörde darf die Behörde dann nämlich ausnahmsweise die MPU nicht mehr anordnen!

Sonst gilt natürlich immer: Ab 1,6 Promille oder bei zwei Trunkenheitsfahrten muss eine Verkehrsbehörde stets (ohne jeden Ermessensspielraum) eine MPU anordnen!

Bei dieser Ausnahme hier gibt es aber einiges zu beachten: Der Richter muss im Urteil begründen, warum er den Führerschein im Gerichtssaal zurückgegeben hat. Außerdem muss der Richter denselben Kenntnisstand wie die Verkehrsbehörde haben, also alle eventuell auch noch vorliegenden anderen Delikte berücksichtigt haben. Und es ist natürlich nicht einfach, einen Richter zu so einer mutigen Entscheidung zu bewegen. Bei der IVT-Hö Verkehrstherapie können sich die Richter aber seit langem auf die zahlreichen bundesweiten Urteile zu unseren Klienten stützen.

Der Fachanwalt für Straf- und Verkehrsrecht Olaf Sydow hat gemeinsam mit mir für unsere Fortbildungen von Rechtsanwälten (auf Einladung der Anwaltsvereine) für das ganze Bundesgebiet eine Tabelle mit über 100 einschlägigen Urteilen und Beschlüssen zusammengestellt. Darunter finden sich zahlreiche Fälle von Klienten, die ihren Führerschein aufgrund der IVT-Hö Verkehrstherapie zurückerhalten haben. Die übrigen IVT-Hö Klienten haben immerhin 4 bis 10 Monate weniger Sperre erhalten.

Noch einmal vielleicht: In allen Fällen – nicht nur bei Alkohol, sondern auch bei Drogen, Punkten, Straftaten wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht  oder Aggressivität – ist es von großer Wichtigkeit, so früh wie möglich, am besten unmittelbar nach der Tat, mit der Verkehrstherapie zu beginnen. Aber auch notfalls, wenn schon einige Monate seit der Tat verstrichen sein sollten, lohnt sich die Verkehrstherapie immer noch.

mentavio: Viele Bürgerinnen und Bürger, die eine MPU-Anordnung erhalten, verstehen die MPU als Strafe oder als staatliche Abzocke. Wer durchfällt, gibt dafür oft dem Gutachter oder dem gesamten Verfahren die Schuld. Wie bewerten Sie die Kritik an der MPU?

Arndt Himmelreich: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Kann ich an dem MPU-Tag dem Gutachter von einer erfolgreich absolvierten Verkehrstherapie berichten, wird er zu jedem meiner Sätze anerkennend freundlich nicken. Wenn ich mich aber nicht durch eine anerkannte Verkehrstherapie auf den Untersuchungstag vorbereitet habe, kann es sehr gut sein, dass ich den Gutachter wie eine Mauer erlebe, gegen die ich immer wieder stoße. Dann fühle ich mich nicht verstanden und oft auch verletzt. Dies aber eben auch, weil ich gar nicht verstehen kann, was der Gutachter eigentlich von mir will und ihn vielleicht auch selber aus diesem Missverständnis heraus vor den Kopf stoße.

mentavio: Rührt dieses Missverständnis vielleicht auch daher, dass die MPU im Volksmund als sog. „Idiotentest“ bezeichnet wird und weil sich um die MPU zahlreiche Gerüchte ranken. Wie zum Beispiel das Gerücht, dass man am Untersuchungstag Kugeln aufeinanderstapeln müsse?

Arndt Himmelreich: Ja, das ist wirklich nur ein Gerücht und ein Missverständnis. Die Einführung der MPU Anfang der 1950er Jahre erfolgte zuerst noch, um zu prüfen, ob Kriegsbehinderte am Straßenverkehr teilnehmen können. Daher kommt wohl der Ausdruck „Idiotentest“. Seit sehr vielen Jahrzehnten ist die MPU jedoch in der Hauptsache eine Untersuchung der sog. „charakterlichen Eignung“ durch den psychologischen Gutachter. Daneben gibt es noch eine ärztliche Untersuchung durch einen medizinischen Gutachter (MPU = Medizinisch-Psychologische Untersuchung) sowie einen Reaktionstest an einem Testgerät (mit Monitor, Knöpfen und Pedalen). Kugeln hat man also noch nie aufeinanderstapeln müssen.

mentavio: In Ihren Publikationen und auch in mehreren TV-Beiträgen bezeichnen Sie Ihre Klienten – an erster Stelle die sog. „chronischen Verkehrssünder“, die Sie „PUMAS“ (was für „Punkte-Macher“ steht) nennen – als Spieler. Ein interessanter Vergleich. Was hat ein Spieler mit einem „Punkte-Macher“ gemein?

Arndt Himmelreich: Ich weiß nicht, ob Sie die Marx Brothers, die berühmten Komiker im alten amerikanischen Kino, kennen. Chico, einer von ihnen, saß mit seiner Tochter regelmäßig in seinem Auto und fuhr in hohem Tempo auf die rote Ampel zu und zählte dabei von 10 oder 5 runter auf 0. Und er sagte dabei zu seiner Tochter: „Wetten, dass bei 0 die Ampel grün wird?“. „PUMAS“, also „Punkte-Macher“ (Raser, Teilnehmer an illegalen Autorennen – aber nicht nur sie) schließen Wetten mit dem Schicksal ab.

Genau wie Spieler, welche stets die Frage stellen: „Liebst Du oder hasst Du mich?“ Nicht nur an eine rotierende Kugel, an rote Ampeln oder scharfe Kurven… Sie zwingen die Welt, ihnen so oder so zu antworten. Und sie überschreiten Grenze um Grenze, um eine Antwort zu erhalten. Die letzte Grenze ist der Tod, unser Herr und Meister und höchster „Vater“. Sie rufen unbewusst danach, dass der Vater sich zeigt und ihnen eine Grenze setzt (auch indem er sie notfalls schlägt). So provozieren sie auch den „Vater Staat“, auf sie zu reagieren. Und auch hier finden wir wieder eine Verschiebung vom Hauptkriegsschauplatz zum Nebenkriegsschauplatz und vom Glück erster Wahl zum Glück zweiter Wahl. Den Spielern und PUMAS wird stets vorgeworfen, Süchtige zu sein und zwar auf eine gefährliche Art und Weise. Wir aber sehen in ihnen – wie in all unseren Klienten – Sehnsüchtige und Suchende!

mentavio: Herr Himmelreich, wir bedanken uns ganz herzlich für dieses spannende Interview.