#hörenlesensehen – Bücher Dezember 2018

Willkommen zum zweiten Beitrag unserer monatlichen #hörenlesensehen-Reihe!
Wie immer wollen wir Euch auch dieses Mal zwei neue Bücher zum Thema Psychologie vorstellen. Vielleicht bleibt ja in der Zeit zwischen den Jahren ein wenig Zeit für Lektüre!
Unsere Buchtipps aus den vergangenen Beiträgen von #hörenlesensehen findet Ihr hier und hier.

Hinweis: Manche der auf diesem Blog erwähnten Medien können einen triggernden Effekt haben, insbesondere wenn Ihr an einer der porträtierten Störungen leidet, daher bitten wir darum, sie mit Vorsicht zu genießen, gegebenenfalls diese Internetseite zu verlassen oder das Hören, Lesen oder Anschauen des fraglichen Tipps zu unterbrechen und sich Hilfe zu holen (schaut auch gerne, ob einer unserer Therapeuten gerade online ist).

Das Cafe am Rande der Welt – John Strelecky

Das Buch trägt den Untertitel „Eine Erzählung über den Sinn des Lebens“ – was sehr treffend formuliert ist.
In einem kleinen Café am Rande der Welt wird John, ein stets gestresster Manager, mit den Fragen nach dem Sinn des Lebens konfrontiert. Diese führen ihn gedanklich weit weg von seiner Büroetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen. So wird diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst.
Auf nur 128 Seiten komprimiert Strelecky viele Vorschläge und regt zum Nachdenken an. Empfehlenswert für jeden, der neuen Input zu den Themen Selbstfindung, Persönlichkeitsentwicklung und dem Sinn des Daseins sucht. Zudem trifft es den Puls der zeit und stellt auf interessante Art und Weise die arbeitende Gesellschaft da, was einen nach der Lektüre des Buches so manches in Frage stellen lässt.

Gefühle sind keine Krankheit – Christian Peter Dogs und Nina Poelchau

Christian Dogs ist Klinikleiter und Facharzt für Psychiatrie und Psychosomatik. Aus seiner langjährigen Erfahrung als Therapeut berichtet er über teils sehr ungewöhnliche Lösungsansätze und Konzepte, mit denen er seine Patienten behandelt hat. Seine Erfahrungen zeigen: Es gibt Auswege.
Das Buch ist kurz und knackig geschrieben und auch für Laien sehr gut verständlich – dementsprechend eben auch kein Fachbuch, das darf nicht vergessen werden. Kurze, zwischendurch erwähnte Patientengeschichten lockern die Lektüre deutlich auf. Zudem hat das Buch einen biographischen Bezug,weswegen es Dogs gut gelingt aufzuzeigen, dass auch er – mit äußerst ungünstigen Startbedingungen im Leben – geschafft hat, das Leben durchaus erfolgreich zu gestalten.

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