Die Woche der Demenz im September 2018

Vom 17.-23. September findet dieses Jahr zum vierten Mal die Woche der Demenz statt.

Laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft e.V. leben in Deutschland aktuell rund 1,7 Millionen Menschen mit einer Demenzdiagnose und jährlich kommen weitere 300.000 Betroffene hinzu. Die häufigste Diagnose: Alzheimer.

“Demenz” stammt von dem lateinischen Wort demens ab, was “ohne Geist” bedeutet. Sie verläuft meist chronisch. Das Bewusstsein ist hierbei nicht getrübt, jedoch entstehen kognitive Beeinträchtigungen, die auch als Folgeschäden einer Krankheit oder Verletzung auftreten können.

Eingeschränkte Funktionsbereiche können unter anderem die Orientierungsfähigkeit, das Denken und Gedächtnis, die Lernfähigkeit und das Urteilsvermögen sein. Die Gemütslage und Persönlichkeit von Betroffenen können sich im Krankheitsverlauf ebenfalls verändern. Welche Symptome im Speziellen auftreten, hängt jedoch nicht zuletzt von der jeweiligen Demenzform ab. Eine Demenz kann bei Alzheimer-Krankheit, zerebrovaskulären (Störungen der Blutversorgung des Gehirns) und anderen Störungen, die das Gehirn betreffen, auftreten. Erstere gibt es in Form von zwei Typen: Typ l  bedeutet einen sogenannten late onset, also späten Krankheitsbeginn (ab dem 65. Lebensjahr), während Typ ll  einen frühen Beginn (vor dem 65. Lebensjahr) kennzeichnet. Letztere verläuft häufig schlechter, da die Funktionsdefizite schneller voranschreiten und in der Regel mehr Bereiche betreffen.

Eine richtige Diagnostik ist entscheident für eine adäquate Therapie. Nicht selten werden neben den körperlichen und psychologischen Untersuchungen auch Angaben von Angehörigen eingeholt, um ein möglichst differenziertes Bild von der Symptomatik zu schaffen. Je nach Vorliebe, kann nach erfolgter Diagnostik im persönlichen Gespräch, die Betreuung auch online erfolgen. Hierfür spricht die Barrierefreiheit des virtuellen Sprechzimmers, doch kann es je nach Technikaffinität des Betroffenen die Unterstützung der Angehörigen erfordern, um ihm dies zu ermöglichen. Gerne können Sie unsere Therapeutensuche nutzen, um sich psychologische Berater und Therapeuten in Ihrer Nähe anzeigen zu lassen (nutzen Sie hierzu die Filteroptionen an der linken Bildschirmseite) und anschließend bei Bedarf einzelne oder die weiteren Sitzungen online durchführen. Falls bereits eine Diagnose vorliegt, können Sie selbstverständlich direkt online einen Termin vereinbaren, beispielsweise bei der demenzerfahrenen Alin Kießling. (An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass diese Bestimmungen gesetzlich verankert sind und eine Diagnostik von keinem Onlineanbieter angeboten oder durchgeführt werden darf. Sollten Sie auf ein solches Angebot stoßen, seien Sie sich bitte der Unseriösität des Anbieters bewusst und nehmen es, zu Ihrem eigenen Wohl, nicht wahr.)

Woran man eine beginnende Demenz erkennen kann und was man dann tun sollte, können Sie hier lesen.