Depression – Symptome, Ursachen & Therapie

Eine Frau mit einem traurigen Gesichtsausdruck stützt ihre Arme auf einen Tisch.

Die Depression gehört neben Herzinfarkten und Krebs zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. Sie ist das am meisten diagnostizierte psychische Krankheitsbild und bleibt trotzdem oft unerkannt. Grund genug, um sich genauer mit dem Thema zu befassen, denn immer noch wird zu wenig über Depression aufgeklärt, obwohl schätzungsweise 16 bis 20 von 100 Menschen im Verlauf ihres Lebens daran erkranken.

Wie äußert sich eine Depression?

Wichtig ist zunächst, dass Depression eine komplexe Erkrankung ist. Es gibt nicht die EINE Depression, da sie sich von Patient zu Patient in unterschiedlichen Symptomen niederschlagen kann.

Eine Depression ist keine Stimmungsschwankung und mehr als eine andauernde Traurigkeit. Letztere hat einen konkreten Auslöser und verschwindet in der Regel nach einiger Zeit wieder.

Eine Depression hingegen ist immer behandlungsbedürftig, sie verschwindet nicht von alleine wieder. Sie kann konkrete Auslöser haben, muss sie aber nicht. Tatsächlich gibt es besonders bei wiederkehrenden (rezidivierenden) Depressionen keine konkreten Gründe im Lebensalltag der Betroffenen mehr.

Die drei Kernsymptome der Depression sind:

  • eine gedrückte (depressive) Stimmung
  • Interessenverlust und Freudlosigkeit; sowie
  • eine Verminderung des Antriebs mit erhöhter Ermüdbarkeit (oft selbst nach kleinen Anstrengungen) sowie die Einschränkung von Aktivitäten in Alltag und Freizeit.

Von einer depressiven Episode spricht man, wenn wenigstens eine dieser Beschwerden über mindestens zwei Wochen an der Mehrzahl der Tage vorhanden ist. Tatsächlich bestehen Depressionen oft monate- oder jahrelang, bis die Diagnose und schließlich eine Behandlung erfolgt.

Weitere Symptome einer Depression

  • Diffuse Schmerzen
  • Angstempfinden insb. Zukunftsängste
  • Reizbarkeit & Aggresivität
  • Innere Leere und Antriebslosigkeit
  • Scham und Schuldgefühle, generell niedriges Selbstwertgefühl
  • Stimmungsschwankungen (Stimmungstief am Morgen, Besserung im Laufe des Tages)
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Herabgesetzte Libido
  • ausbleibender Zyklus bei Frauen, erektile Dysfunktionen bei Männern
  • Suizidgedanken

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Depressionen gehen oft mit anderen Erkrankungen einher oder lösen diese aus. In diesem Fall spricht man von sogenannten Komorbiditäten. Bei Depressionen sind folgende Problematiken häufig zu beobachten:

  • Alkohol, Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit
  • Essstörungen
  • Zwangserkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen

Welche verschiedene Formen der Depression gibt es?

“Depression” allein ist keine ausreichende Diagnose. Denn die Behandlungsmöglichkeiten unterscheiden sich, je nachdem, welche Form der Depression vorliegt.

Man unterscheidet zunächst nach dem Schweregrad.

  • Leichte Depression – zwei Kernsymptome und zwei Zusatzsymptome
  • Mittlere Depression – zwei Kernsymptome und drei bis vier Zusatzsymptome
  • Schwere Depression – alle drei Kernsymptome sowie vier Zusatzsymptome

Die Fähigkeit, den Alltag zu bewältigen, ist bei der leichten Depression meist noch vorhanden. Diese nimmt aber kontinuierlich ab, je schwerer die Depression ausgeprägt ist.

Frauen erkranken – rein statistisch gesehen – doppelt so häufig an Depressionen wie Männer. Allerdings sind viele Experten der Meinung, dass psychische Erkrankungen für viele Männer ein Tabuthema sind und diese deshalb seltener medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Weiterhin unterteilt man chronische Depressionen in verschiedene Formen, hier die häufigsten Ausprägungen.

1. Unipolare Depression

Unipolare Depressionen sind durch mehrere depressive Episoden gekennzeichnet. Zwischen diesen Phasen, die oft mehrere Monate anhalten, bessern sich die Beschwerden meist zu einer völligen Symptomfreiheit, die wiederum einige Monate dauern kann.

2. Bipolare Depression

Die bipolare Depression wird auch als manisch-depressive Verstimmung bezeichnet. Die depressiven Episoden wechseln sich hier mit manischen Phasen ab, in denen das Selbstwertgefühl übersteigert ist. Die Betroffenen legen dann hyperaktives Verhalten an den Tag legen und sind völlig euphorisch bis manisch. Dazwischen können auch Intervalle mit normaler Stimmung liegen. Die Dauer der Phasen ist von Betroffenem zu Betroffenem sehr unterschiedlich.

3. Dysthymie

Die Dysthymie ist eine Sonderform der Depression. Die Betroffenen leiden unter Symptomen einer leichten bis mittleren Depression, allerdings durchgehend während eines Zeitraums von mindestens zwei Jahren. Den Alltag können die Betroffenen in der Regel bewältigen, allerdings ist der innere Leidensdruck massiv.

Eine junge Frau sitzt zusammengekauert auf einem Stuhl und rauft sich die Haare.

© Liza Summer / Pexels

Ursachen für Depression

Es gibt nicht DIE eine Ursache für Depressionen. Heute hat sich die wissenschaftliche Erkenntnis durchgesetzt, dass Depressionen in der Wechselwirkung zwischen zwei Faktoren entstehen.

1. Neurobiologische Faktoren

Genetische Faktoren spielen bei der Entstehung von Depressionen eine Rolle – darin ist sich die Forschung heute einig. Besonders auffällig ist, dass in bestimmten Familien besonders häufig Depressionen diagnostiziert werden, dies kann aber auch mit bestimmten Erziehungsmustern (Modelllernen) zusammenhängen.

Zudem gibt es genetische Dispositionen, die eine besondere Vulnerabilität gegenüber psychischer Belastung begünstigen.

Was passiert bei Depressionen im Gehirn?

Bei einer Depression zeigen sich Veränderungen im Gehirn. Dieses funktioniert über ein komplexes System an Botenstoffen, sogenannten Neurotransmittern, die elektrische Impulse im synaptischen Spalt zwischen den Nervenzellen übermitteln. Diese Vorgänge geraten bei einer Depression aus dem Gleichgewicht. Wichtige Botenstoffe wie das Glückshormon Serotonin werden nicht mehr richtig übertragen, sodass Depressive oft einen chronisch niedrigen Serotoninspiegel aufweisen. Hier setzen manche Psychopharmaka an: sie sorgen dafür, dass wieder eine vermehrte Serotininaufnahme stattfindet, was zumeist zu einer Besserung der Symptome führt.

2. Psychosoziale Faktoren

Die zweite wichtige Komponente sind die Umweltbedingungen, denen der oder die Betroffene ausgesetzt ist (oder war).

Aktuelle psychosoziale Faktoren zur Entstehung von Depressionen können sein:

  • Chronische Überlastung und Stress im Alltag (Arbeitsplatz, Familie etc.)
  • Konfliktbelastete Partnerschaften, Trennung vom Partner
  • Verlust eines nahestehenden Menschen
  • Jobverlust und Arbeitslosigkeit
  • Veränderungen der gewohnten Lebensweise, z. B. Umzug, Pensionierung, Familiengründung

Vergangene psychosoziale Faktoren:

  • Schwere traumatische Ereignisse in der Kindheit, z. B. Missbrauch
  • psychische Erkrankungen der Eltern

Zusätzlich zu diesen beiden Faktoren kann die Depression auch als Begleiterkrankung zu einer bereits bestehenden Erkrankung auftreten, besonders wenn diese zu einer radikalen Veränderung der Lebensweise führt (Krebs, Herzinfarkte, Schlaganfall, Demenz etc.).

Wichtig ist: Eine Depression entsteht immer in den Wechselwirkungen zwischen neurobiologischen und psychosozialen Faktoren. Besonders die psychosozialen Einflüsse sind im Rahmen der Psychotherapie relevant, da hier am ehesten eine Veränderung der Lebensumstände möglich ist.

Ein junger Mann liegt in einem Bett, hält sich eine Hand vor das Gesicht und schaut mit einem traurigen Gesichtsausdruck.

© Andrea Piacquadio / Pexels

Sonderformen der Depression

Postnatale Depression

Eine besondere Form der Depression ist die sogenannte postnatale Depression (Wochenbettdepression). Sie tritt als depressive Episode im ersten Jahr nach der Geburt des Kindes auf. Schätzungsweise 10-15 % der Mütter und 5-10 % der Väter sind von einer postpartum Depression betroffen.

Wichtig: Der sogenannte Baby Blues ist eine leichte depressive Verstimmung, die 3-5 Tage nach der Geburt auftritt und hat mit der postnatalen Depression nichts zu tun. In der Alltagssprache werden beide Begriffe häufig fälschlicherweise synonym benutzt.

Winterdepression – Seasonal Affective Disorder (SAD)

Diese Form der Depression tritt vor allem in den Herbst- und Wintermonaten auf. Der natürliche Lichtmangel kann zu depressiven Verstimmungen führen, die unbehandelt in eine echte Depression münden können.

Die Häufigkeit der Winterdepression verläuft entlang des Breitengrads: während die Erkrankung im Mittelmeerraum praktisch unbekannt ist, ist sie in Skandinavien sehr häufig. Aber auch in Deutschland leiden viele Menschen an einer Winterdepression.

Verantwortlich für die depressive Verstimmung ist der veränderte Tag-Nacht-Rhythmus. Dieser bringt den Hormonhaushalt und die Neurotransmitter im Gehirn durcheinander und kann im schlimmsten Fall eine Depression auslösen.

Eine Therapeutin schreibt etwas in ein Notizheft, die Klierntin sitzt ihr gegenüber. Die Gesichter sind nicht zu sehen.

© SHVETS Production

Welche Behandlung bei Depression?

Eine Depression wird immer in einem persönlichen Gespräch diagnostiziert. Zunächst müssen bestehende körperliche Erkrankungen als Grund für Symptome ausgeschlossen werden. Auch die Einnahme von Medikamenten muss überprüft werden, sodass der allgemeine Gesundheitszustand des Betroffenen möglichst klar wird.

Der Facharzt oder Therapeut wird die depressiven Symptome zunächst in Form einer leichten, mittleren und schweren Depression einordnen. Die Behandlung hängt dann vom Schweregrad, dem bisherigen Verlauf und den individuellen Wünschen des Betroffenen ab.

Behandlungsmöglichkeiten

Im Grunde besteht die Möglichkeit einer Psychotherapie, einer Gabe von Psychopharmaka und einer Kombination beider Verfahren.

1. Psychotherapie

Bei einer Psychotherapie ist das Vertrauensverhältnis von Therapeut und Patient entscheidend. Die persönliche Chemie muss stimmen: daher können Betroffene seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2020 so viele Erstgespräche mit verschiedenen Therapeuten führen, wie sie möchten. die Krankenkasse übernimmt in jedem Fall die Kosten dafür.

Eine Psychotherapie kann von einem ärztlichen Psychotherapeuten (Facharzt für Psychiatrie) oder einem psychologischen Psychotherapeuten (studierter Psychologe mit zusätzlicher Ausbildung zum Psychotherapeuten) durchgeführt werden.

Es gibt viele Verfahren für Psychotherapien, aber nur zwei sind in Deutschland kassenärztlich zugelassen.

1.1 Kognitive Verhaltenstherapie

Das Ziel der kognitiven Verhaltenstherapie ist es, Denkmuster zu erkennen, die zu depressiven Episoden führen, und diese durch neue Handlungsmuster zu ersetzen. Diese Behandlungsmethode setzt die aktive Mitwirkung des Patienten voraus und ist keine passive Behandlung, sondern ein gemeinsamer Prozess.

Vor allem das Gefühl der eigenen Wertlosigkeit soll zum Positiven verändert werden, sodass von Depression Betroffene wieder Selbstvertrauen fassen können und Stabilität im Alltag gewinnen. Die Wirksamkeit der kognitiven Verhaltenstherapie bei depressiven Störungsbildern ist wissenschaftlich gut belegt. Verschiedene Studien haben sogar gezeigt, dass die kognitive Verhaltenstherapie genauso gut wie Medikamente wirkt oder besser.

Eine kognitive Verhaltenstherapie umfasst in der Regel 25 – 80 Sitzungen.

1.2 Psychoanalytisch begründete Verfahren

Das Ziel von psychoanalytisch begründeten Verfahren ist es, unbewusste Konflikte zu erkennen und zu verarbeiten, die bis in die Kindheit zurückreichen. Hier unterscheidet man zwischen tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychoanalyse.

Das Verstehen bisher nicht gesehener Zusammenhänge steht im Zentrum der Psychoanalyse und kann dazu führen, dass Betroffene bestimmte Denk- und Handlungsmuster ändern, die für Depressionen verantwortlich sind.

Zusammenfassung: Bei leichten und mittelschweren Depressionen hat sich die Behandlung mit Psychotherapie als am wirkungsvollsten erwiesen, bei schweren Depressionen reicht sie alleine oft nicht aus und muss mit einer medikamentösen Behandlung ergänzt werden.

2. Medikamente

Antidepressiva sind als Teil der Psychopharmaka für die Behandlung von Depressionen zugelassen. Bei leichten und mittleren Depressionen ist die Gabe von Medikamenten kontraindiziert, bei schweren Depressionen ist sie hilfreich. Dennoch wird eine medikamentöse Behandlung allein bei Depressionen nicht empfohlen, sondern stets in Kombination mit einer Psychotherapie.

Es gibt viele verschiedene Arten von Antidepressiva, deren Wirkungen von Patient zu Patient sehr verschieden sein können. Sie werden bereits seit den 1950er Jahren regelmäßig eingesetzt.

Häufigste Arten von Antidepressiva

  1. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) – Die SSRI blockieren ausschließlich die Wiederaufnahme von Serotonin und haben dadurch in der Regel weniger Nebenwirkungen als trizyklische Antidepressiva.
  2. Trizyklische Antidepressiva – Diese Antidepressiva wirken direkt an den Neurotransmittersystemen im Gehirn und hemmen die Wiederaufnahme der Botenstoffe Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Aufgrund der Nebenwirkungen werden sie immer seltener verschrieben.
  3. Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer/MAOI/RIMA) – Dieser Typ von Antidepressiva blockiert das Enzym Monoaminoxidase, das für den Abbau von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin verantwortlich ist.

Die Phasen der Behandlung einer Depression

Die Behandlung einer Depression erstreckt sich meist über mehrere Phasen mit unterschiedlichen Zielen, die im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Wichtig: Die Behandlung einer Depression darf nicht abgebrochen werden, sobald die Beschwerden verschwunden sind. Die Rückfallgefahr ist dann meist sehr hoch.

1. Akuttherapie

Zeitraum: 6 – 12 Wochen

In dieser Phase geht es darum, die Symptome zu lindern und den Betroffenen eine Rückkehr in den Alltag zu ermöglichen. Sie reicht keinesfalls aus, um eine Depression erfolgreich zu behandeln, sondern muss immer mit einer Erhaltungstherapie gemeinsam erfolgen.

2. Erhaltungstherapie

Zeitraum: 8 – 12 Monate

Die Erhaltungstherapie hat das Ziel, die Betroffenen langfristig zu stabilisieren und vor allem mögliche Rückfälle zu verhindern.

3. Rezidivprophylaxe

Zeitraum: mehrere Jahre

Als Rezidiv bezeichnet man einen Rückfall einer bereits erfolgreich überwundenen Krankheit oder psychischen Störung. Bei Depressionen ist dies häufig zu beobachten: man spricht dann von einer rezidivierenden depressiven Störung. Besonders bei schweren Verläufen oder wenn schon mehrere Rückfälle erlebt wurden, ist eine Rezidivprophylaxe empfehlenswert. Dabei handelt es sich meist um eine mehrjährige psychotherapeutische Behandlung.

Was Angehörige bei einer Depression tun können

Als nahestehende Person kann man den Betroffenen dazu ermutigen, offen über seine Empfindungen zu sprechen, falls er das Bedürfnis zum Reden verspürt. Eine Unterstützung durch Bekannte oder Familienangehörige kann nützlich sein, ersetzt jedoch keine Therapie.

Zudem können ‘gut gemeinte’ Hilfsvorschläge dem Betroffenen am Ende mehr schaden als nützen, wenn sie zwanghaft durchgesetzt werden und seine Interessen nicht berücksichtigen. Es ist auch kein grundsätzlicher Anlass zur Sorge, wenn ein Betroffener keine privaten Ratschläge hinsichtlich seiner Situation wünscht oder den Kontakt zu bestimmten Freunden nicht mehr aufrechterhalten möchte. Jeder Patient muss seinen eigenen individuellen Weg finden, mit der Krankheit angemessen umzugehen.

Hinweis: In akuten Notfällen muss umgehend der Rettungsdienst, die Polizei oder Feuerwehr verständigt werden. Bei gegebener Suizidalität kann dann ein Arzt über die Einweisung in eine psychiatrische Klinik entscheiden.

Psychotherapeutische Onlineberatung bei Depressionen über mentavio

Wenn Du vermutest, an einer Depression zu leiden, solltest Du unbedingt einen Arzt oder Psychotherapeuten aufsuchen, da eine Psychotherapie online keine persönliche Untersuchung in einer Praxis oder Klinik ersetzen kann oder soll.

Im Rahmen einer Psychotherapie kann die Onlinetherapie eventuell komplementär eingesetzt werden, sofern dies aus medizinischen Gründen nicht kontraindiziert ist. Darüber entscheidet jedoch immer der behandelnde Arzt oder Psychotherapeut.

Die psychologische Beratung bei mentavio eignet sich jedoch für Angehörige von Betroffenen, die sich genauer über die Krankheit informieren möchten oder Ratschläge zum Umgang mit einer depressiven Person einholen möchten.